Warner Home Video hat bekannt gegeben, dass der Film Harry Potter and the Order of the Phoenix die erste DVD sein soll, die mit zusätzlichen Inhalten für mobile Endgeräte ausgeliefert wird. Im Klartext: Auf der DVD ist der Film in mehreren Formaten, darunter auch für den iPod oder Zune. Ob DRM mit im Spiel ist, wurde leider nicht bestätigt, ist aber zu vermuten. Wer den Film verpasst hat, findet also ab 11 Dezember (US Termin) den Film gleich "mehrfach" im Ladenregal vor. Lobenswert!
Myvu hat die Universal Edition seines gleichnamigen Videobetrachters veröffentlicht. Das Gerät wird wie eine Brille angezogen und erlaubt einen, Videos und Fotos zu betrachten, ohne dass der Nachbar einen über die Schulter schaut. Myvu ist kompatibel mit allen iPod Modelle und den meisten anderen MP4 Playern. Wer mag, kann ihn auch an portable DVD Spieler oder Camcorder anschliessen. Myvu hat vier Stunden Batterielaufzeit und kostet knapp $200. Ich frage mich, wie das Bild aussieht - vielleicht würde ich ja die fremden Schulterblicke dem schlechten Bild sogar vorziehen.
Wie denn, ein Personal Media Player von Cingular? Nein, nicht ganz. Der amerikansiche Telcom Provider hat nichts mit solchen Geräten am Hut. Aber die chinesischen Designer dachten sich wohl: Wenn wir schon vom iPod abkupfern, wieso dann nicht auch noch das Cingular Logo? Zu ihrer Verteidiung muss ich allerdings sagen: Es sieht nicht mal übel aus. Das Gerät hat ein 1.8" Farbdisplay, spielt die gängisten Formate (Mp3, WMA, AVI, JPEG) und ist leider im Moment noch ohne Preis. Vermutlich schafft der Player es sowieso nur via Ricardo oder eBay zu uns.
Do it yourself schreit dieses Projekt von
Chaos Projects. Die Hacker und Modfans haben nämlich ein gewöhnliches Nokia 6280 mit einer Spiegelreflexlinse verbunden, so dass aus dem Gerät plötzlich das Handy mit dem stärksten Fotoapparat wird, das es je gegeben hat. Mit dabei: 36x Zoom - und das auf einem Handy. Leider ist das Ganze nicht käuflich, aber seien wir ehrlich: Liebe ein praktisches Handy und eine Kamera dazu, als eine unpraktische Kombilösung. Für Hobbyfotographen gibt es ja immer noch die Modelle
N73 und
N95 von Nokia.
Toshiba bringt mit dem TDP-EW25U einen starken Beamer auf den Markt, der extrem flexibel auf die Grösse des Raumesn anpassbar ist. So schafft er zum Beispiel (dank einer einzigartigen DLP Projektion) ein 41" Bild aus einer Distanz von nur etwa 45 cm. Es lässt sich auf 60" vergrössern bei einer Distanz von nur 75cm. Mit 1280 x 800 ist der Beamer auch für WideScreen Notebooks geeignet oder stellt 720p HD Video dar. Mühsam Kabel verlegen gehört der Vergangenheit an, da der TDP-EW25U Wifi integriert hat. Die Lichtstärke beträgt 26000 Lumens, der Kontrast liegt bei 2000:1 und dank USB zeigt der Projektor auch Daten ab USB Sticks an. Kostenpunkt: $1'899.
Aus Asien kommen mit schon fast beängstigender Geschwindigkeit immer wieder auch Telefonkopien auf den Markt. Bei diesem Modell sind die Entwickler aber einen neuen Weg gegangen, haben sie doch einfach eine Kodak-Digitalkamera mit einem Telefon ausgestattet. Es handelt sich um eine gute Kopie der Kodak Easyshare AF320, die 3.2 Megapixel Auflösung hat und 3x optischen Zoom vorweist. Das Display ist 2.4" gross und kann mit den Fingern bedient werden. Dank einem microSD Slot lässt sich der Speicher auf 2 GB erweitern. Die Kamera (bzw. das Phone) misst 95mm × 55mm ×15mm bei 100 Gramm und ist wohl nur in China erhältlich.
Nikons neustes Modell, die Nikon COOLPIX S51c, hat eingebautes Wifi und bietet einen speziellen Vertrag an, der die Fähigkeiten voll ausnützt. In Zusammenarbeit mit T-Mobile offeriert Nikon ein halbes Jahr gratis Nutzung der WiFi Spots, danach muss die Kohle auf den Tisch gelegt werden. Der Vorteil? Dank Wifi kann man seine Bilder direkt auf das Internet laden, an E-Mail Adressen versenden oder gar anderen Mobilfunkteilnehmern zuschicken. Die Hotspots finden sich dabei überall wo man sich länger aufhalten muss: Flughäfen, Kioske, Restaurants, Starbucks, usw. Die Nikon COOLPIX S51c verfügt über ISO 1600 Empfindlichkeit, einen EXPEED Bildprozessor und 8.1 Megapixel Auflösung. Mit dabei auch noch: 3x optischer Zoom sowie ein Preisschild von $330.
Sony bringt in Japan noch dieses Jahr den ersten OLED TV auf den Markt. Der Fernseher ist mit 11" zwar sehr, sehr klein, aber nur sagenhafte 3mm dick! Weitere Infos sind noch sehr rar, aber die Technologie verspricht geniale Systeme in Zukunft.
LG hat anlässlich der IFA 2007 einen neuen Plasma TV vorgestellt, der über einen integrierten MPEG4 Decoder und DVN-T verfügt. Er ist kompatibel mit dem europäischen HD-DTV und damit für beide Märkte geeignet. Ebenfalls an Bord: Die XD Engine für kristallklare Bilder und eine Response Time von sagenhaften 0.001m/s. Leider fehlt noch ein Preisschild, aber billig wird der Spass auf keinen Fall.
Philips nutze die IFA 2007 natürlich um den anwesenden Herren und Damen der Presse neue Produkte vorzustellen. Mit dabei auch dieser digitale Fotorahmen mit 9" Diagonale. Er besteht aus Aluminium und wird vermutlich eine nette Menge an internem Speicher sowie Slots für die gängigsten Memory Card Formate aufweisen. Genaueres weiss man leider nicht - Philips geizt derzeit noch mit Infos.
LG.Philips hat in Korea an der International Meeting on Information Messe neue LCD Screens vorgestellt. Darunter befanden sich auch sehr beeindruckende 47" Displays mit Full HD unterstützung. Ebenfalls interessant: ein 47" Touchscreen, der Multitouch (also mehrere Berührungspunkte gleichzeitig, wie das iPhone) unterstützt. Ansonsten bleiben die Infos zu den TVs leider minimal - weder Preis noch Veröffentlichungsdatum wurde genannt.
Syntax-Brillian wird an der diesjährigen CEDIA den neuen 665H Olevia TV präsentieren. Das Gerät unterscheidet sich von seinen LCD und Plasma Gesellen durch die Verwendung von Liquid Crystal on Silicon (LCoS), einer Technologie, die ähnlich wie DLP TV arbeitet. Das ermöglich höherer Auflösungen, weshalb für den Olevia Full HD natürlich kein Problem darstellt. Dazu bietet der TV schnelle 4ms Reaktionszeit, 2000:1 Kontrast und HDMI, VGA und S-Video Anschlüsse. Sogar die Firmware kann mit einem Update versehen werden. Erhältlich in einigen Monaten ab $1'999.
Entwickler von Microsoft und Mitsubishi arbeiten im Moment an einem doppelseitigen Touchscreen. Das Gerät wirkt durchsichtig. Die Idee: Der User soll mit mehreren Fingern gleichzeitig Text eingeben, Hyperlinks betätigen oder auf einer Karte navigieren können. Dies soll auch von hinten möglich sein (siehe Bilder). Ich sehe ehrlich gesagt noch keinen wirklichen Vorteil in diesem System, zumal das Gerät auf den Bildern sehr zerbrechlich aussieht.
Envision Peripherals hat mit der V-Cam sein neustes Vista-zertifiziertes Produkt auf den Markt gebracht. Ziel: Hohe Bildqualität und verbessertes Videomessaging. Die Kamera hat einen 1.3 Megapixel Sensor, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen seine Arbeit gut erledigen soll. Für Bilder lassen sich die Pixel auch auf 4 Mega hochskalieren. Videos werden mit 30 fps aufgenommen, der Anschluss erfolgt wie immer über USB 2.0. Die V-Cam ist kompatibel mit den meisten IM Clients, so etwa Skype, MSN oder Yahoo!. Erhältlich für $49.